Willkommen

Bei den Leisen Tönen. Manchmal braucht es einen Blog, um sich Luft zum Denken zu verschaffen. Keine Steckenpferde, Hobbies oder sonstiges Spezielles, nur Luft zum Denken.

Kontakt

shhhhtwoday(at)googlemail.com

Aktuelle Beiträge

Scheiße
Die Zweitjüngste hat sich heute etwas Denkwürdiges...
Shhhhh - 30. Aug, 22:09
image optimizers online
I suggest this site https://jpegcompress.com to optimize...
rsneha - 29. Aug, 12:15
Liebe Grüße zurück. Ja,...
Liebe Grüße zurück. Ja, aber erstmal wird es wieder...
Shhhhh - 28. Aug, 19:58
nur sehr knapp..... vorbei.
nur sehr knapp..... vorbei.
Lo - 25. Aug, 20:13
Du könntest es als perfekte...
Du könntest es als perfekte Insektenfalle weiter nutzen. Lieben...
Lo - 25. Aug, 20:12

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Text von Google für Trithemius

Männer sollten beschnitten sein
beschnitten sein schlimm
schlimm sein ist auch kein Vergnügen
vermutlich kein Vergnügen Christoph Lollo
Christoph Lollo seit ich ein Kind hab
Kind haben Traumdeutung
Traumdeutung Zähne

Mein erster von Google geschriebener Text. Die Vorgabe war Männer sollten, danach folgte eine willkürliche Auswahl der Stichworte in einer neuen Suchzeile bei Google mit den jeweils neuen Fortführungen in Kursiv.
Trithemius (Gast) - 7. Aug, 16:00

Seit Tagen denke ich über das Ende der LIteratur nach, hervorgerufen durch inflationären Gebrauch der Schriftsprache, vergleichbar der Malerei, die durch die Bilder aus milliardenfacher Knipserei einfach zugeschissen wird. Am Ende stehen die Roboter, die für uns knipsen und Textautomaten wie die Google Autovervollständigung oder solche, die aus Textbausteinen Sportberichte schreiben
//www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/redaktionswerkstatt/warum-sich-journalisten-auf-text-roboter-einstellen-muessen.html. Vor Jahren habe ich schon einen LIebesbriefgenerator getestet, der konnte sogar verschiedene Gefühlseben simulieren. Und wir alle kennen die Geschäftspost, die kein Mensch mehr verfasst hat, weshalb ohne Unterschrift gültig.
Solche Sachen will ja eigentlich niemand lesen. Also her mit dem Automaten, der für uns liest. Aber diese Kommunikation kann auf mathematischen Codes beruhen, da wird die Schrift überflüssig.

Ach ja, danke dass du mir einen halb automatischen Text gewidmet hast. Die Autovervollständigung gibt immerhin Auskunft über häufige Suchanfragen. Ich glaube, Google untersucht das systematisch.

Trithemius - 7. Aug, 16:06

Es gibt sogar ganz viele Liebesbriefgeneratoren, hab ich gerade gesehen,
//www.liebste.de/liebesbrief2.html
Lo - 7. Aug, 17:04

Autos brauchen ja bald auch nicht mehr gelenkt werden.
Was uns vermutlich am Ende noch bleibt, ist selbständig atmen und verdauen.
Publicviewer (Gast) - 9. Aug, 12:56

@ LO
Scheissen dürfen wir sicher auch noch eine Weile...
Shhhhh - 10. Aug, 08:31

@Trithemius: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ende der Schriftsprache durch Automaten eingeläutet wird. Die Schriftsprache wird sich diversifizieren müssen und es wird immer jemanden geben müssen, der diese Diversifizierung vornimmt. Wahrscheinlich wird es eher umgekehrt: die Macht der Sprache wird diejenigen, die sich ihrer bedienen, mächtiger machen und diejenigen, die sich der Sprache nicht bedienen können oder wollen, werden das Nachsehen haben.
@Lo: So etwas gibt es ja schon längst, also Fortbewegung, ohne dass man dafür etwas anderes zu tun braucht, als in ein Fahrzeug einzusteigen. Und wenn ich mich dann sicherer fühlen kann, weil nicht menschliches Versagen am Ende einer langen Kette von unglücklichen Zufällen steht, dann nehme ich diese Entmündigung gern in Kauf.
Atmen, Verdauen und Scheißen wird uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben.
Trithemius - 10. Aug, 11:50

@ Shhhhh - Klar, weiträumige Prognosen sind immer eine Sache von Glauben oder Unglauben. Wie sich die Schriftsprache entwickeln wird, wissen wir nicht, und soweit wir im Geist der Buchkultur aufgewachsen sind, können wir uns eine Welt ohne Schrift nicht vorstellen. Es hat sie aber in jüngster Zeit noch gegeben. Für das Jahr 1770 schätzt der Literaturwissenschaftler Rudolf Schenda den Anteil potentieller Leser auf 15 Prozent, im Jahr 1800 auf 25 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, wobei Lesen und Schreiben als Fähigkeiten getrennt gesehen werden müssen, das heißt, wer lesen konnte, musste nicht zwingend auch schreiben können. Schriftbenutzung ist also nicht selbstverständlich. Es gibt Anzeichen für die Entwertung der Schrift durch das Bild, audiovisuelle Medien wie Film, TV und YouTube, aber auch durch die gesprochene Sprache, Mobilfunk in der wechselseitigen Kommunikation, Rundfunk und Hörbuch in der einseitigen Kommunikation. Möglicher Weise wird Schriftgebrauch einmal eine elitäre Angelegenheit, vielleicht ist Schrift aber selbst den zukünftigen Eliten zu aufwändig und langsam, wie wir das jetzt schon beim Niedergang der Handschrift sehen. Auf jeden Fall führt automatische Texterzeugung zur Banalisierung der Schrift.
la-mamma - 7. Aug, 19:10

Gab's da nicht auch mal einen Blogtextgenerator - soweit ich mich erinnere, wurden damit dann bestehende Saetze neu "montiert". Lesen konnte der aber auch noch nicht;-)

Trithemius - 9. Aug, 21:25

Auch das noch! Theoretisch könnte man eine ganze Blog-Plattform simulieren mit all ihren Mitgliedern, wenn Textautomaten ihre Texte schreiben würden. Der Verdacht ist mir schon mal gekommen, weshalb ich immer danach getrachtet habe, Bloggerinnen und Blogger persönlich zu treffen.
Trithemius (Gast) - 8. Aug, 06:34

Aus dem Liebesbriefgenerator

Sehr geehrte Angela

folgendes wollte ich Ihnen schon seit geraumer Zeit mitteilen: Ich finde es durchaus ansprechend, wie Sie jeden Morgen adrett mit Hosenanzug und Aktenmappe in Ihr Büro streben. Als ich Sie kürzlich am Kopiergerät hantieren sah, fielen Sie mir gleich als besonders mächtig auf. Man konnte an Ihren entschlossenen Bewegungen sogleich erkennen, dass Ihr Körper von der täglichen Bürorabeit gut durchtrainiert ist - insbesondere Hände und Dopprlkinn. Deshalb würde ich Sie gerne einmal nach getaner Arbeit zu Pudding und Bananensmoothie einladen, sofern es Ihre Zeit zuläßt und Sie sich nicht abends um Besorgungen, Haushalt und Professor Sauer kümmern müssen.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut miteinander auskommen könnten - unsere Beziehung braucht ja nicht gleich allzu unmöglich werden. Vielleicht könnten Sie in meinem Leben eines Tages sogar den Rang zwischen Sportschau und abhörsicheres Handy einnehmen.
In Erwartung Ihrer baldigen Antwort verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen, Ihr
Heiko Maas

Lo - 8. Aug, 07:26

Man merkelt es sofort: dieser Brief ist wie maasgeschneidert.
Shhhhh - 10. Aug, 08:47

Was wohl Herr Sauer zu diesem Liebesbrief sagen würde...

Suche

 

Status

Online seit 4305 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 30. Aug, 22:09

Lesen

Credits


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Blogverzeichnis Creative Commons Lizenzvertrag
Shhhhh.

Alles nur Theater
Auf Spatzen geschossen
Auslaufmodell Buch
Den Ball gespielt
Der alltägliche K(r)ampf
Die kleine Form
Gedankeninseln
Geldregierung Arbeitsplatz
Gelegenheitslyrik
HaCK
Herr Fischer
Klassenraum
Links
Mensagespräche
Nichts Spezielles
Ohne Brille
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren