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Bei den Leisen Tönen. Manchmal braucht es einen Blog, um sich Luft zum Denken zu verschaffen. Keine Steckenpferde, Hobbies oder sonstiges Spezielles, nur Luft zum Denken.

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Nichts Spezielles

Sonntag, 24. Juli 2016

Hurra!

Es ist bald Weihnachten:D

Mittwoch, 8. Juni 2016

Gewinnerehrung Freitagstexter

Freitagstexter

Tada! Es ist wieder soweit. Die Kaltschale muss weitergereicht werden.
Heute leider auch ganz kurz und nur fast pünktlich. Der Gewinner heißt: Neonwilderness. Und das liegt nicht zufällig daran, dass ich gerade ein Bier neben mir stehen habe, dessen Inhaltsstoffe durch Glyphosat verseucht sind. Zumindest wird von diesem Bier niemand anderes mehr beschädigt.

Und noch einen ganz kurzen Satz zu dem Foto: Es handelt sich hierbei um den Mülleimer vor dem Wilhelm-Busch-Museum. Die Aufkleber darauf sind Eintrittskarten, die man bei Bedarf vorzeigen muss und sich hier kostenlos abholen kann. Alle, die Eintritt bezahlen, kleben nach dem Besuch des Museums ihre Marke hier drauf, damit weniger Begüterte auch in den Genuss des Museumsbesuchs kommen können. Ich finde, das ist ein schöner Brauch.

Somit sehen wir uns am Freitag hier.

Samstag, 4. Juni 2016

Freitagstexter, Samstag

Freitagsbanner

Ja, tut mir sehr leid mit der Verspätung. Ich habe doch glatt gar nicht mitbekommen, dass ich gewonnen habe. Vielen Dank für die Überreichung des Pokals an das bee. Die Regeln sind ja allgemein bekannt oder können hier nochmals nachgelesen werden. Anbei das Foto:



Einsendeschluss ist wie immer Dienstag Nacht. Siegerehrung am Mittwoch.

Montag, 16. Mai 2016

Jette

Tja, da ist es schon wieder passiert. Heute um 17:52 Uhr hat unsere Tochter Jette ihren ersten Schrei getan. Sie ist ziemlich schwer und auch ziemlich groß, so dass die Proportionen insgesamt stimmen. Wie alle unsere Kinder hat sie volles schwarzes Haar.

Es war die erste Hausgeburt, und wenn ich dieses Detail bei den anderen noch ändern könnte, dann wären sie alle zu Haus auf die Welt gekommen und nicht im Krankenhaus.

Dienstag, 3. Mai 2016

Plateauabsatz verkalauert

Der Kern - und diesmal rede ich nicht von Kopf und Kern bei zusammengesetzten Substantiven -, also der Kern dieses ungeheuren Wortes - ich musste erst einmal nachschlagen, ob sich dazu überhaupt etwas im Netz findet - ja, findet sich, sofort ploppen einschlägige Bilder auf mit noch einschlägigeren Fotos, die genau das zeigen, was sich unsereiner darunter vorstellt - -, also der Kern von "Plateauabsatz" ist, ich mache es jetzt ganz kurz und schmerzlos - nein, ausgerechnet schmerzlos ist es nicht -, den Kern dieser Zusammensetzung bildet eine Interjektion, die so treffend, aber leider nicht schmerzfrei ist: aua. Ich habe das genau nachgerechnet. Genau in der Mitte liegt es.

Tut mir leid, dass hat jetzt wirklich gedauert. Ich wollte Zeit schinden, mir was Lustiges einfallen lassen, den Beitrag ungehörig in die Länge ziehen und aus einem mäßig gelungenen Kalauer maximal Profit schlagen. Verzeihung! Verzeihen Sie mir bitte! Das war ungehörig. Noch dazu stammt dies Wort ja gar nicht von mir. Ich habe es auch noch geklaut. Erst geklaut und dann verkalauert. Da steckt übrigens auch jeweils ein au drin. Au, das tut weh. Gib mir jemand einen Dolch, eine Strick. Hört das nie mehr auf? Bitte! Vergebung!

So, jetzt aber einen ordentlichen Niveauabsatz. Haha, verkohlt! Ich kann nicht anders. Es ist Frühling, die Balz, der Kiezneurotiker ist auf der Balz und hat den Standortvorteil. Er ist schuld. Lesen Sie's nach! Da drüben!

Sonntag, 24. Januar 2016

Knete

Tochter: "Guck mal, ich habe eine Kackwurst gemacht."
Sohn: "Oh, Schön."

Sonntag, 17. Januar 2016

Samstag Mittag

Wenn das Wochenende seinem Höhepunkt entgegenfieberte, also ab 13:30 Uhr an einem Samstag, nach einer durchpubertierten Nacht, da können schon mal solche Zettel auf dem Schreibtisch liegen.



Wenn wir freitags zur Eine-Mark-Party im Mekka waren, den Kopf total zugekleistert mit einem billigen Martini-Ersatz, dann bin ich am Folgetag nie vor eins aus meinem Zimmer gekrochen. Meine Mutter hatte dann schon mehrmals aus Versehen mit dem Staubsauger gegen meine Tür gehauen. Der blöde Köter hatte mindestens einmal direkt neben meiner Tür ein Gebell angestoßen und entweder mein Bruder oder meine Schwester haben die Nachbartür zum Zimmer meines Bruders zuknallen lassen.

Aber ich war ein ausdauernder Ignorant, noch heute kann ich bei fast jedem Geräusch schlafen, wenn ich total betrunken bin. Ich bin sogar mal bei einem Konzert auf einer Lautsprecherbox eingeschlafen. Bestimmt gibt es davon irgendwo ein ganz furchtbar kompromittierendes Foto. Für so etwas hatte ich auch schon immer ein Talent.

Einmal kam ich in die Klasse, es waren Ferien gewesen, davor waren wir auf Klassenfahrt, in Italien, und alles steht im Kreis und lacht. Nichtsahnend stelle ich mich dazu, mit einem Grinsen im Gesicht, das mir sogleich einfror. Naja, ich habe Haltung bewahrt und gute Miene zu bösem Spiel gemacht, denn auf den Fotos war ich, nach einem billigen Martini-Ersatz den Schlaf der Gerechten schlafend, mit Lippenstift bemalt und komplett in Klopapier eingewickelt. Wie die das gemacht haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Die müssen mich dafür ja irgendwie gedreht haben.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtsgrüße

Allen Lesern, Kommentatoren, Vorbeischneiern, Suchanfragefolgern und sonstigen Besuchern wünsche ich ein paar schöne Feiertage! Machen Sie das Beste draus!

Montag, 21. Dezember 2015

Blüten im Dezember

Am Sonntag begegnete mir ein Haufen schräger Gewächse. Naja, eigentlich waren es nur drei, wovon zwei ein Pärchen bildeten und das andere auch nicht so richtig schräg war. Keines war wirklich schräg. Vergessen Sie den ersten Absatz und lesen Sie einfach darüber hinweg, bevor ich nachher noch anfange, mein Geschreibsel soweit zu relativieren, dass es nicht mehr lesbar wird.

Jedenfalls standen wir vor dem Sealife und baten um Einlass gegen 10 Uhr in der Späte – wer um 6 Uhr aufsteht, für den ist das schon fast Mittag – als mein Blick auf einen Baum fiel, der seltsamer Weise lauter rosa Blüten trug. Im Dezember. Das fand ich so schräg, dass ich ein Foto machen musste.



Das Andere, nicht minder schräge war ein Dialog, dessen Zeuge ich wurde, als wir um halb zwölf das Sealife wieder verließen. Ein Aufsteller vor dem Sealife kündigte eine ungeheure Rabattaktion an, die wir schon eine Woche zuvor in Anspruch genommen hatten, andere aber noch nicht. Überhaupt ist solchen Gewächsen nicht zu helfen:

Sie: Guck mal, die Jahreskarte kostet jetzt nur noch 25,- Euro.
Er: Ja, aber das Jahr ist auch gar nicht mehr so lang.

Hier hätte ich gern eingegriffen, nur leider war ich ob des Ganzen schon zu fassungslos.

Sie: Schade, dass die Jahreskarte nicht ein ganzes Jahr gilt.
Er: Ja, schade.

Dafür hatte ich leider kein Foto.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

HaCK Reloaded

Aus den Archiven des HaCK-Blogs hierher verschoben und neuaufgelegt:

P R O L O G

"Seit meiner Jugend träumte ich davon, einmal einen Klumpen Hack an ein Fenster zu werfen, und dafür bewundert zu werden." (Filipe d'Accord, Vegetarier, seit fünf Jahren fleischfrei)

Dies ist die Geschichte des HaCK, das erst im Tode seine wahre Bestimmung erfüllte. An einem regnerischen Tag im März, genauer am vierten März 2014 trafen sich im Vogelfrei, einer Kneipe in Linden Nord, die drei Initiatoren, Filipe d'Accord, Jules van der Ley und Konrad Fischer, um einer Schnapsidee folgend den Verein HaCK zu gründen. Die Idee selbst stammte von Filipe, der damit nicht weniger wollte, als ein künstlerisches Netzwerk aller Nonsense-Künstler der ganzen Welt zu schaffen. Jules dachte dabei eher an eine postdadaistische Vereinigung mit einem ähnlichen Ziel. Konrad hatte keine Idee, war aber mit Verve bei der Sache, vor allem beim Schnaps. Herr Putzig, der erst später hinzukam, hatte ebenfalls keine Idee, wurde mehr oder weniger hinzugepresst und er bot sich schließlich als advocatus diaboli an, diese Rolle vollführte er mit Bravour, manchmal mehr als uns lieb war.

"Ich sitze den ganzen Tag im Büro und muss mir dann abends auch noch diesen Unsinn anhören, da brauche ich einfach Zeit dazwischen." (Herr Putzig, immer eine Stunde zu spät)

Der erste Erfolg des HaCK war es, den Wirt vom Vogelfrei und eine Kellnerin, verrückt zu machen, indem wir uns versicherten, dass ein Hackwurf ans Fenster im Vogelfrei möglich wäre und die Kellnerin die Aktion fotografieren würde. Der Wurf eines Hackklumpens ans Fenster sollte nämlich das Gründungsinitial des Vereins werden.

"Was als nächstes kommen sollte." (Konrad, verloren in den unendlichen Möglichkeiten des Lebens und der Tempora)

Es kam nichts. Es kamen Vereinssitzungen mit Protokoll und Tagesordnungspunkten, die allesamt nicht erfüllt wurden. Wir saßen da und tranken Bier. Und Schnaps. Und wir lachten und erzählten, aber nichts geschah.

"Das ist doch die wahre Lebenskunst." (Jules van der Ley, seit vorgestern weise)

Weil sich nichts ergab außer einer Menge Quatsch, sprachen sich Filipe, Herr Putzig und Konrad in Abwesenheit von Jules dafür aus, den Verein zu beerdigen, und mit der Beerdigung doch mindestens die angekündigte Aktion des Hackwurfs auszuführen.

"Das HaCK muss sterben, damit wir leben können." (Filipe d'Accord, Expunk)

Anfang August im Morgengrauen trafen sich die Mitglieder des todgeweihten HaCK und die Fotografen Sandra und Lorenzo. Nun lasst die Bilder sprechen.

1. Akt: Vorstellung. Empfohlene Musik: A-Team Theme (bitte im neuen Tab öffnen).



Weiter unten kommt der nächste Akt ...

2. Akt: Das Hannover Cünstler Kollektiv (HaCK) trifft sich im Morgengrauen. Die Untat wird vorbereitet. Empfohlene Musik für die folgenden Akte: Pink Floyd; Animals (bitte im neuen Tab öffnen).




Weiter unten kommt der nächste Akt ...

3. Akt: Das HaCK klatscht an die Wand.



Weiter unten kommt der nächste Akt ...

4. Akt: Das HaCK wird zur Ruh gebettet und betrunken.



E P I L O G

weh unser gutes HaCK ist tot
wer verbirgt nun die brennende fahne im zopf und wer dreht die kaffeemühle
wer lockt nun das idyllische reh
auf dem meer verwirrte es die schiffe mit dem wörtchen parapluie und die winde nannte es bienenvater
weh weh weh unser gutes HaCK ist tot heiliger bimbam HaCK ist tot

(Frei nach Hans Arp; Kaspar ist tot)

HaCK ist tot. Wir haben es gemeuchelt und begraben. Nicht nur, dass wir uns endlich getroffen hatten, um das Hack zu werfen, nein, wir trafen uns darauf noch oft, um die Fotos zu ordnen, in Stellung zu bringen, vielleicht hier und da etwas zu verändern.

Wenn es nach Filipe ginge, werden wir nie fertig.“ (Jules van der Ley, Grafiker, Pfeileschubser, Mann mit dem Programm)

Es dauerte Wochen, das Land ging in die Zeit und wir wurden und wurden nicht fertig. Mit jeder verstrichenen Woche sank die Motivation. Terminschwierigkeiten brachten uns oft an den Rand der Aufgabe.

Heute wird leider nichts, muss kurzfristig arbeiten. Lg Konrad“ (Konrad Fischer, Terminkoordinator, Verbindungsmann und Tippliesel (SMS))

Ob’s je wieder so grün werden wird wie zur der Zeit, als die Bilder gefertigt wurden? Man weiß es nicht. Die Bäume sind längst kahl, der Winter hat sein nacktes Holzbein in die Tür gestellt.

O weh weh weh! HaCK ist tot!

Doch ist Leben gesprossen aus diesem Tode, nie war das HaCK so produktiv zu Lebzeiten.

Das HaCK ist tot, es lebe das HaCK!

Alles nur Theater
Auf Spatzen geschossen
Auslaufmodell Buch
Den Ball gespielt
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