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Bei den Leisen Tönen. Manchmal braucht es einen Blog, um sich Luft zum Denken zu verschaffen. Keine Steckenpferde, Hobbies oder sonstiges Spezielles, nur Luft zum Denken.

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Mittwoch, 18. September 2013

Freitagstexterpokalvergabe

Freitagstexter

Es ist wieder soweit. Der letztwöchige Freitagstexter findet heute sein Ende in meinem Blog und soll, wenn alles gut geht, am kommenden Freitag in einem anderen Blog von neuem starten. Um diese ewige Spiel gelingen zu lassen, oblag es mir in dieser Nacht einen Preisträger ausfindig zu machen. Das habe ich getan.

Der dritte Preis geht an LOST.IN.THOUGHT, die mit der Erkenntnis aufwartete, dass es wohl besser gewesen wäre, an der richtigen Stelle ein Handtuch zu hinterlegen. Leider sind Pinguine, selbst wenn sie aus deutschen Zoos stammen, kulturell noch nicht derart stark assimiliert worden. Da bleibt also noch Luft nach oben.

Der zweite Preis geht diesmal an den Herrn? Doctotte. Er legte uns in seinem Kommentar nahe, es wie die Briten zu tun und auf alles zu wetten, was sich bewegt, so eben auch auf Pinguine. Dass sich Konrad Lorenz, der Einstein der Tierseele, sich da einen Vorteil erhofft, war anzunehmen, Doctotte hat das eindrucksvoll bestätigt.

Der Hauptpreis und somit der Ausrichter des kommenden Freitagstexters ist, tusch, der Kulturflaneur. Seine beispiellose Aktion zur Rettung des Eisbären, indem er am Südpol Flüge nach Anchorage für Pinguine anbieten will, sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Herzlichen Glückwunsch! Weiter geht es dort.

Freitag, 13. September 2013

Freitagstexter



Herzlich Willkomen beim dieswöchigen Freitagstexter!

Da mir der Wortmischer freundlicherweise erneut den Pokal zusandte - vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle -, wahrscheinlich hatte er gesehen, wie gut sich der Pokal in meiner Vitrine macht, gibt es also hiermit den dieswöchigen Freitagstexter. Dieses Bild entspricht leider nicht den ethischen Grundsätzen der journalistischen Fotoarbeit, denn ich habe die Protagonisten nicht gefragt, ob sie daran teilnehmen wollen und es sind auch leider nicht mehr als 7 Personen zu sehen. Ich hoffe inständig, dass Sie mich nicht verpfeifen und wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg.

Natürlich gibt es den Pokal nächste Woche wieder zu gewinnen, dafür sollten Sie sich etwas einfallen lassen, das mindestens zum Bild passt und im besten Fall dafür sorgt, dass ich vor Lachen nicht in den Schlaf komme.

Das Bild ist aus meinem privaten Fundus und entstand auf einem meiner Streifzüge durch das wilde Kanada, das eigentlich in Alaska läge, gäbe es den Ort tatsächlich, nach dem der Zoo seine polare Erlebniswelt (Yukon Bay) benannt hat. Aber da sind wir heute mal nicht so kleinlich. Tja, mehr gibt es nicht zu sagen. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!


Donnerstag, 12. September 2013

Tausend Tage

Tausend Tage gibt es dieses Blog. Vierhundertachtundsechzig Beiträge und mehr als doppelt so viele Kommentare. Grazie mille für den häufigen Besuch und das Hinterlassen eines Tons.

Wollen Sie übrigens einmal wissen, wie ich auf den Namen Leise Töne kam? Ich möchte das auch gern wissen, denn ich habe es vergessen. Falls Sie also jemanden kennen, der wen kennt, der das weiß, schicken Sie ihn mal hier vorbei.

Dienstag, 10. September 2013

Wellnesswochenende

Das Wochenende war anstrengend. Es bestand aus größtenteils Bier, Rum, Fertigpizza und Toastbrot; in dieser Reihenfolge. Ich habe mich mit ein paar alten Freunden in einem Haus in Brandenburg getroffen und dort die Nacht zum Tag gemacht. Wir haben versucht, so leise wie möglich zu sein, was uns auch gelungen ist, wie uns der Vermieter bei Abreise bestätigte, der wohnte nämlich auf der Etage zwischen den beiden von uns angemieteten Ferienwohnungen.

Der Nachbar allerdings, dessen Bootsanlegestelle ich unbedingt gegen halb 3 Uhr morgens noch besichtigen musste, weil dort auch unser Boot vertäut war, konnte in dieser Nacht nicht durchschlafen. Seine Hunde, ein Rottweiler und ein Labrador, hielten nämlich nichts von meiner Idee. Ich überlebte nur, weil der besagte Nachbar in einer Hängematte im Garten schlief und zu gegebener Zeit, also nachdem ich plötzlich wieder nüchtern war, seine Hunde zurückrief.

Ansonsten ist nichts Spannendes passiert. Ich habe meinen ersten Heftroman gelesen und bin angenehm überrascht. Als Ente hat sich übrigens herausgestellt, dass der oder die Autorin auf einer geheimen Insel gefangen gehalten wird und bei Wasser und Brot diese Schundromane schreiben muss. Das haben wir herausgefunden, indem wir uns das einzig zur Verfügung stehende Kommunikationsmedium dieser armen Person genauer angesehen haben: den Heftroman selbst.

Wir konnten darin keine geheime Botschaft an die Leser ermitteln. Nicht einmal das Auszählen der Punkte und Ausrufezeichen am Ende einer Sinneinheit (gekennzeichnet durch einen kleinen Stern zwischen den Absätzen) und das Übertragen in einen Morsecode lieferten ein Ergebnis. Wir nehmen deshalb an, dass es der Person gut geht.

Uns geht es auch wieder gut. Meine defizitäre Ernährung, bzw. meine Spezialdiät habe ich am Sonntagabend bereits wieder umgestellt. Und seit Montagabend weile ich wieder zu Hause. In Kürze also wieder mehr.

Mittwoch, 4. September 2013

Freitagstextersiegerehrung

Freitagstexter


Nachdem mir Frau Swa freundlicherweise den Pokal überreichte, ist es jetzt schon wieder an der Zeit. Ich muss ja, leider, den Pokal, den Freitagstexterpokal, der so schön in meiner virtuellen Vitrine funkelte, wieder abgeben. Die Juroren, die mit mir an der Prämierung teilnahmen, sind mittlerweile aus dem Haus und da ich mit meiner Wahl den Unmut so einiger Juroren auf mich ziehen werde, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, dies auch loszuwerden.

Ist das nicht toll? Es haben alle gewonnen. Wir machen einfach eine Freitagstexterindustrie draus und vervielfältigen den Freitagstexter, bis es irgendwann so viele Freitagstexter gibt, dass nichts anderes mehr übrig bleibt an einem Freitag. Dann können sich Soziologen darüber mokieren, wie verkommen das alles ist, es entstehen Aussteigerkommunen, die freitags nur noch beten, vögeln oder Bier trinken aber auf keinen Fall einen Stift oder eine Tastatur benutzen. Und Historiker können im Netz die Spuren bis zum heiligen Ursprung zurückverfolgen und Aufsätze und Doktorarbeiten plagiieren, bis es qualmt. Das ist nicht toll!

Darum gibt es auch nur einen Gewinner und höchstens noch ein paar Platzierte dahinter. Fangen wir an:

Der dritte Preis geht an den Herrn Lo, der mit seiner Breitseite auf den Hauptstadtflughafen natürlich absolut ins Schwarze trifft. Man gar nichts falsch machen, wenn man sich über bereits am Boden liegende Projekte lustig macht, was anderes bleibt dem gemeinen Steuerzahler ja gar nicht mehr übrig, als es mit Humor zu nehmen.

Platz 2, und das war eine Entscheidung um Haaresbreite, geht an Herrn Hubbie, der mit seiner Waschzwangpflichtstation einiges auf den Punkt brachte. Zwang ist nämlich nichts anderes als die entzauberte, bloßgestellte Pflicht. Das muss man sich mal vor Augen halten, dieses Bild!

Platz 1 geht, und das nur ganz knapp, an den Herrn Wortmischer. Die treffende Analyse eines zweiten Notstands in der Republik, der aber anders als der andere bisher kaum etwas gekostet hat, weil schlicht schon viel zu lange drüber diskutiert wird, anstatt endlich mal loszulegen. Die leidige Diskussion um den Kitaplatz, ein Thema, das mir persönlich die Nackenhaare aufstellt, ist deshalb der Gewinner des dieswöchigen Freitagstexters.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, denn ohne die ganzen Kommentare, wäre es ein verflucht einsamer Freitagstexter geworden. Weiter geht es am kommenden Freitag an dieser Stelle.

Dienstag, 3. September 2013

Der i-Punkt

Manchmal habe ich so unverschämt viel Zeit, dass ich mir dabei selbst nicht über den Weg traue. Kennen Sie das? Bei mir äußert sich das zum Beispiel, indem mir beim Lesen plötzlich eine Stelle im Buch derart komisch vorkommt, dass ich völlig entrüstet aus meinem Lesefluss hochschrecke und mit einigem Abstand sowohl den Inhalt als auch die Form überprüfe.

Als ich neulich am Strand zum Arbeiten war und an alles andere dachte, als Zeit zum Lesen zu finden, kam genau so ein selbstgemachtes Problem auf mich zu. Ich las und las und als ich diesen i-Punkt sah, wie er da über dem i thronte, da war es schlagartig geschehen um meine Konzentration. Ich vermutete einen Druckfehler dahinter und fragte mich noch, wie so etwas denn passieren konnte, als mir klar wurde, dass alles seine Richtigkeit hat. Der gehört da hin, kein Grund zur Aufregung, ruhig bleiben. Je länger ich ihn ansah, umso mehr gewöhnte ich mich an den Anblick. Zuletzt war er wieder so unauffällig wie zuvor.

Kurze Zeit später kamen die ersten von ca. 2000 Ruderbooten auf Betriebsausflug und ich sollte keinen einzigen Buchstaben mehr zu lesen bekommen.

Freitag, 30. August 2013

Freitagstexter



Herzlich Willkomen beim dieswöchigen Freitagstexter!

Ich mache es kurz. Ich möchte bitte von Ihnen einen Kommentar, einen Witz, eine Bildunterschrift, einen Dialog oder was auch immer in das Kommentarfeld und zum Bild passt. Bedingung für die erfolgreiche Teilnahme ist außerdem das Vorhandensein einer eigenen Webseite oder eines Blogs, auf dem der Freitagstexter in der kommenden Woche stattfinden soll. Natürlich sind auch alle anderen Kommentare willkommen, nur eben leider außer Konkurrenz.

Ich selbst werde dann am Dienstag kommender Woche aus den eingesandten Kommentaren denjenigen heraussuchen, der am kommenden Freitag den Freitagstexter ausführen darf. Dafür werde ich diverse Hilfsmittel zu Rate ziehen, die alle furchtbar teuer sind, wenn Sie also mit einer kleinen Spende...

Das Bild ist aus meinem privaten Fundus und entstand auf einem meiner Streifzüge durch das wilde Linden. Tja, mehr gibt es nicht zu sagen. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!


Mittwoch, 28. August 2013

16 Minuten

Kurz bevor ich gestern zur Mensa fahren wollte, ich war gerade in Begriff die Wäsche auf den Dachboden zu bringen, kam mir eine völlig abstruse Idee. Anstatt mit dem Fahrrad zu fahren, wie es meiner Gewohnheit und auch den Verkehrsverhältnissen entspricht, wollte ich mit dem Auto dort hinkommen. Dazu muss ich sagen, der Weg zur Mensa ist mit dem Auto ungefähr so bequem wie ein Sessellift bergab: entweder über den Westschnellweg und mit dem Risiko eines Staus verbunden oder quer durch die Stadt, was ebenfalls sehr lang dauern kann. Mit dem Fahrrad brauche ich bei entspannter Fahrweise ca. 10 Minuten.

Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, vielleicht an den Stufen zum Dachboden hinauf, jedenfalls huschte dieser Gedanke in meinem Kopf herum. Eine fixe Idee, mehr noch ein ganzes Gedankenkonglomerat, denn mit dem Wunsch Auto zu fahren, muss unweigerlich auch eine Rechtfertigung dafür mitgedacht werden. Meine Frau hat sich nämlich kurz vorher zu Fuß auf den Weg gemacht, weil sie 1. länger braucht, 2. ich die Wäsche aufhängen sollte und 3. sie danach mit der Straßenbahn noch irgendwohin wollte. Führe ich jetzt mit dem Auto, dann hätte ich sie 1. mitnehmen können, 2. nicht so antreiben müssen ( wir waren und sind eigentlich immer zu spät dran ) und 3. einen Disput über den Nutzen und Unsinn solcher Autofahrten riskiert, bei dem ich definitiv die schlechteren Argumente gehabt hätte.

Und so gebar ich die Idee, mit der ins Schloss fallenden Tür. Ich hätte lediglich den Schlüssel zum Dachboden dabei gehabt, würde ich sagen, ging die Wäsche aufhängen und auf dem Rückweg bzw. direkt vor der Wohnungstür stehend bemerkte ich meinen Fehler. Nach nochmaligem Kramen in meinen Hosentaschen wäre mir aufgefallen, dass ich statt meines Wohnungsschlüssels, an dem auch der Fahrradschlossschlüssel angebracht ist, den Autoschlüssel zufällig in der linken Hosentasche bei mir trug. Was für ein glücklicher Zufall. Ich würde den Stau in Kauf nehmen und mich bequem mit dem Auto auf den Weg zur Mensa machen und alles wäre erklärt. Dort würde ich den Wohnungsschlüssel meiner Frau nehmen, den sie danach nicht gebraucht hätte auf ihren Besorgungen und wenn wir uns spät nachmittags wieder getroffen hätten, wäre alles in Butter gewesen.

Das alles war natürlich ganz großer Unsinn, lenkte mich aber genügend von dem beschwerlichen Weg nach oben ab. Ich hängte die Wäsche auf, ging wieder runter, packte meine Sachen zusammen und fuhr mit dem Fahrrad zur Mensa. Ich kam 6 Minuten zu spät. Niemand unserer Verabredungen war bereits da, außer meiner Frau, die stand dort schon und wartete. Als ich das Fahrrad gerade anschließen wollte, kam sie zu mir gerannt und hinderte mich daran. Sie rief, nein, das ginge nicht, ich müsste noch einmal zurückfahren. Sie hatte ihr Portemonnaie im Auto vergessen, da wären die Mensakarten drin, ihr Geld und das Wichtigste: ihr Studentenausweis, ohne den sie nicht Bahn fahren könne, was sie nach der Mensa aber müsse. Also schwang ich mich wieder auf das Rad, kehrte der Mensa den Rücken und fuhr zurück. Im Auto lag in der Mittelkonsole ihre Geldbörse mit all den beschriebenen Sachen drin. Ich nahm sie heraus und mit und fuhr wieder zur Mensa. Ich brauchte insgesamt ca. 16 Minuten für alle drei Strecken.

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Zuletzt aktualisiert: 12. Dez, 08:51

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