Willkommen

Bei den Leisen Tönen. Manchmal braucht es einen Blog, um sich Luft zum Denken zu verschaffen. Keine Steckenpferde, Hobbies oder sonstiges Spezielles, nur Luft zum Denken.

Kontakt

shhhhtwoday(at)googlemail.com

Aktuelle Beiträge

Der Reimzwang
So´n Reim, er zwingt, oft auch für Stunden, ob...
Lo - 27. Apr, 13:33
Der Ohrwurm ist ein Gegenstand, den...
Der Ohrwurm ist ein Gegenstand, den niemand explizit...
Shhhhh - 26. Apr, 23:25
Wie ...?!
Heisst es dann "beanstehen"? Darunter kann ich mir...
diefrogg - 23. Apr, 17:33
Wer unter Reimzwang andere...
Wer unter Reimzwang andere quält, dem ist ganz...
nömix - 22. Apr, 13:18
dass das foto klein war,...
dass das foto klein war, hab ich erst jetzt gesehen...
la-mamma - 22. Apr, 09:53

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Bevor auch die letzten gehen, nochmal einen echten Scheißtext schreiben,

Ich kann es nicht mehr ertragen, diese Rants. Diese inflationäre Maulerei. Sie geht mir auf die Nerven. Außerdem geht mir dieses Heile-Welt-Getue auf die Nerven, Fernsehwerbung, Kochsendungen, Joko und Klaas. Wo war nochmal die Tagesordnung? Achja, die Tagesordnung. Kehren wir doch dahin zurück, als der Kalender noch ein Fremdwort aus einer Sprache war, deren Sprecher eine viel ältere und höhere Kultur besaßen als wir selbst. Als die Feste und Kriege noch ehrlich waren, als der Daumenhoch noch Leben rettete und nicht wie Briefmarken gesammelt wurde, als man noch Sprecher sagen konnte, ohne gleich den Binde-, Schräg- und Unterstrich mitzudenken.

Ich wünsche mir mal wieder so ein richtig ehrliches Fest. Mit einem scheißzähen Stück Vogelviech und einem Baum, der schon zwei Wochen davor so ordentlich nadelt, dass ein Sicherheitsabstand nötig wird. Ohne Spitze und ein paar kaputten LEDs zwischen den vielen heilen. Überlastete Steckdosen und Kabelsalate, Gefluche, Gejammer, Gesang und Gekuschel, Gefühl eben. Keinen, der einem das vormacht, der’s anders macht oder genauso, wie man es will oder gerade nicht will. Kein Krieg, kein Fest, kein Weihnachten, mein Weihnachten.

Wem der Pathos noch nicht die Hosentaschen ausbeult, der kann morgen wieder kommen und den Text nochmal lesen. Oder übermorgen. Oder danach.
steppenhund - 13. Dez, 15:02

Dieser Eintrag hat mich angeregt ...

Ich bin zwar auch einer der "Gegangenen", doch bestimmte Seiten hier verfolge ich noch :)
Mein Kommentar ist zu lange, daher habe ich ihn auf meiner neuen Blogseite belassen. Wenn es interessiert, dann dort weiterlesen. https://steppenhund.wordpress.com/weihnachten-2016/

Shhhhh - 13. Dez, 20:43

Habe ich, fand jedoch keine Kommentarfunktion. Liegt das am Smartphone?
Finde die Idee der Authentizität fast zu verlockend.
steppenhund - 14. Dez, 03:00

kommentieren

Nein, es liegt nicht am Smartphone. Es liegt eher an der Struktur von Wordpress, oder daran, wie ich sie benütze.
Blogeinträge auf lange Texte verlinken auf Seiteninhalte, die nicht kommentierbar sind. Ich habe da noch nicht die Möglichkeit entdeckt. Ich habe aber jetzt einen Link von der Seite auf den Blogeintrag hergestellt. Dort kann man kommentieren. Dann wird das auch unter letzte Kommentare entsprechend erfasst.
Ich bin nicht 100%-begeistert von dieser Lösung, aber sie hat auch Vorteile. Man muss in der Regel nicht komplett runter-scrollen und hat mehr Übersicht, wenn es eine Reihe von Kommentaren gibt. Generell gäbe es auch eine persönliche Räson. Die Seiten sind Texte, denen ich längere Haltbarkeit zutraue. Blogeinträge waren schon auf twoday für mich manchmal an Tagesbefindlichkeiten angehängt. Davon möchte ich eher loskommen. So etwas schreibe ich auf Facebook, wenn ich es unbedingt loswerden möchte. Nicht auf eine meiner homepages.
Möglicherweise werde ich auch noch einmal das generelle Schema ändern, aber momentan bin ich einmal damit zufrieden.
Danke, dass Du die Seite besucht hast und auf die fehlende Kommentarfunktion hingewiesen hast.
Shhhhh - 15. Dez, 22:52

Nein, in der Tat ist diese Möglichkeit nicht befriedigend. Aber ich kann durchaus nachvollziehen, dass bei der geringen Haltbarkeit, die ein „Blogeintrag“ nun einmal per sé evoziert, der Kommentar kein unbedingter Bestandteil dessen sein muss. Dennoch stellt es für mich natürlich die Möglichkeit dar, einen Eintrag zu würdigen, der allem Anschein nach auf meinen Eintrag hin entstand.
Authentizität kann man nicht kaufen, trotz aller Versprechen. Das schließt ein Weihnachtsfest mit ein. Schöner wäre es allerdings, wenn es dies eher kategorisch ausschließen würde, aber soweit sind wir noch nicht (Optimist) oder schon darüber hinaus (Pessimist).
Lo - 13. Dez, 23:51

Du hast recht.

Genau.
Mehr Lametta.
Wie früher.

Und weniger Lamenta.

Und bleib.
Auch nach dem Fest.
;-)

Shhhhh - 15. Dez, 22:56

Ach, mich trägt hier nichts fort.
Das Lametta haben meine Eltern nach dem Fest früher übrigens wieder 1:1 vom Baum gesammelt und fürs nächste Jahr verpackt. Dann kann nämlich auch geklotzt werden;)
schneck (Gast) - 16. Dez, 11:04

Schöner Text! (und ja - Lamettaeinsammeln am 6.1., wer das noch kennt, wird alt!)


Alles nur Theater
Auf Spatzen geschossen
Auslaufmodell Buch
Den Ball gespielt
Der alltägliche K(r)ampf
Die kleine Form
Gedankeninseln
Geldregierung Arbeitsplatz
Gelegenheitslyrik
HaCK
Herr Fischer
Klassenraum
Links
Mensagespräche
Nichts Spezielles
Ohne Brille
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren